Bonnie’s Landleben – Blogtipp

bonnieDie große weite Welt aus Sicht eines kleinen Chihuahua…

Ein süßer kleiner Blog für Hundefreunde, den eine Bekannte von mir einer ihrer Fellnasen gewidmet hat. Welche Abenteuer die kleine Chihuhua-Hündin Bonnie so erlebt, das könnt Ihr selbst nachlesen auf  Bonnie’s Landleben. Schaut doch mal rein…

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Warum ich vom Filofax Personal zum A5 wechsle

Filofax Personal VS A5Mein Filofax Personal war mir nun ein halbes Jahr lang ein treuer Begleiter. Ich liebe das Ding wirklich, aber ich habe mich immer wieder dabei ertappt, wie ich lauter To Do Listen im A4 Format gefaltet und hinein gestopft habe, weil mir der Platz im Filo nicht ausreichte und es mir zu “fummelig” erschien auf den kleinen Seiten zu schreiben. Hinzu kommt, dass ich halt auch eine sehr große Schrift habe.

Den Kalender im Filofax habe ich auch immer seltener benutzt, weil mir der Platz nicht wirklich ausreichte (und dadurch in diesem Jahr sogar einige wichtige Geburtstage “verpennt” – sowas wäre mir früher nie passiert).
Ich hatte mir teils schon eigene Einlegeblätter gestaltet…aber das hat das Größenproblem halt nicht behoben…

Es musste jedenfalls etwas passieren. Ich hätte den Filo abschaffen können und einfach auf einen digitalen Kalender gehen können…aber das hätte mir das Herz gebrochen… Es blieb also nur eine Möglichkeit. Ich vergrößere mich!

So bin ich nun also vom Filofax Personal zum Filofax A5 übergelaufen. Da ich die Farbe meines alten Filo im Grunde sehr mochte, habe ich wieder ein Filo aus der selben Serie und in der selben Farbe ausgewählt. (Filofax Saffiano in raspberry)

Natürlich wird der A5 viel mehr Platz in der Handtasche einnehmen und ist ursprünglich als Desk Planer für den Schreibtisch gedacht, aber da ich ohnehin immer eine riesige Tasche mit mir herumschleppe, sollte das kein Problem sein.

Ich freue mich auch schon darauf riesig eigene Einleger dafür zu gestalten. Da ich nun A5 brauche, ist es auch nicht mehr so viel Schnippelei, weil ich einfach auf A4 drucken und das Blatt einmal in der Mitte durchschneiden kann. Ziel ist es, dass alles, was original ist, nach und nach ersetzt wird. Wenn wir mal ganz ehrlich sind, so sind die Filofax-Vordrucke zwar funktional…aber nicht sonderlich schön. So wie Toni von “A Bowl Full Of Lemons” ihren Rainbow Planer entworfen hat, will ich es auch für mich tun. Natürlich könnte ich auch einfach den Rainbox Planer bestellen. Aber ich hätte schon gern eine deutsche Version und vor allem eine, die ganz genau auf meine Bedürfnisse abgestimmt ist. Ich werde Euch das Endergebnis sicher bald präsentieren.

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Die Sommer Bucket List

summer bucket listIch hatte schon immer eine „Bucket List“…schon als ich noch ein Kind war und schon bevor ich überhaupt wusste, dass man es überhaupt „Bucket List“ nennt. Dieser Begriff kommt übrigens aus den USA und bekannt wurde er durch den gleichnamigen Film (Dt. Titel: „Das Beste kommt zum Schluss“). Manche nennen es wohl auch „Löffelliste“.

Ja, ich hatte also immer schon so eine Liste mit Dingen, die ich gern irgendwann in meinem Leben tun möchte. Manchmal ändern sich diese Wünsche, manchmal kommen neue Wünsche hinzu und ganz toll ist es, wenn man eine dieser Sachen, die auf der Liste stehen, abhaken kann. Es ist also ein wachsender, sich verändernder Prozess, der sich stets an mein Leben und meine Bedürfnisse anpasst. Manche Wünsche habe ich erst vor ein paar Wochen hinzugefügt und andere sind schon sehr lange Teil dieser Liste.

So hatte ich z.B. seit meiner Kindheit auf der Bucket List stehen, dass ich einmal mit dem großen Riesenrad im Wiener Prater fahren möchte. Ich glaube, ich hatte es damals in einem TV-Beitrag gesehen und bekam es einfach nicht mehr aus dem Kopf. Und tatsächlich konnte ich diesen Punkt am 6. Juni 2014 von meiner Liste streichen. Juhuu… ein wirklich gutes Gefühl. Meine Bucket List ist übrigens inzwischen in ein Notizbuch gewandert…

Ich bin ein großer Freund von Listen und schreibe nahezu täglich Listen, mit Dingen, die zu tun sind. Das hilft mir nicht nur, um alles im Blick zu behalten, sondern auch um mich zu strukturieren und mir Dinge bewusst zu machen.

Und so habe ich nun für den Sommer auch so eine Bucket List erstellt. Nun ja…nicht nur ich allein. Es war eine Gemeinschaftsarbeit. Auf dieser Liste findet man all die Dinge, die wir in diesem Sommert gern tun würden, denn mein Stiefsohn (11 Jahre alt) wird 2 Wochen seiner Sommerferien bei uns verbringen und da möchten wir ordentlich was erleben…

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Das ultimative Pizzateig-Rezept

Selbstgemachte PizzaNichts schmeckt besser, als eine selbstgemachte Pizza…und damit meine ich keinen Fertigteig aus dem Kühlregal, den man nur ausrollt und dann belegt. Ich gebe zu, dass ich dieses Zeug früher auch gekauft habe, aber die Pizza vom Italiener hat mir da immer noch besser geschmeckt. Bis ich auf DIESES Rezept gestoßen bin. Und jetzt gibt es regelmäßig selbstgemachte Pizza bei uns zu Hause und die vom Italiener kommt nicht mehr dagegen an…

Seit wir zusätzlich einen Pizzastein benutzen (da gibt es z.B. geeignete Modelle in eckig oder rund von Dr. Oetker), haben wir das Ganze perfektioniert.

Und das Rezept ist wirklich ganz einfach. Hier die Angaben, die man für ca. 1 Pizza braucht. Für zwei Pizzen braucht man dann die doppelte Menge, für drei Pizzen die dreifache Menge usw. Total easy…

Zutaten:
1/2 Würfel Frischhefe
3/4 Tasse warmes Wasser
1 TL Zucker
1 Tasse weißes Mehl
1 Tasse Vollkornmehl
1 TL Salz
1 Prise Maismehl
1 TL Olivenöl

Anmerkung: ich nehme ganz normale Kaffeetassen zum Abmessen, keine Kaffeebecher.

Zubereitung:
Man zerbröselt zunächst die Hefe in einer Schüssel und gibt Wasser und Zucker hinzu. Das Ganze lässt man dann 10 Minuten stehen, damit die Hefe aktiviert wird. Man kann dann auch schon ein paar Luftblasen aufsteigen sehen.

Anschließend gibt man all das Mehl und das Salz hinzu und knetet alles gut durch. Ich nehme immer erst den Knethaken zum Vermengen und knete dann nochmal alles von Hand, um eine Teigkugel zu formen.
Über die Schüssel legt man dann ein feuchtes Küchentuch und lässt den Teig an einem warmen Ort gehen, bis er sich verdoppelt hat. Ich stelle die Schüssel immer in den Backofen  (auf ganz niedriger Stufe – das sind wohl so max. 50°C).

Wenn der Teig die entsprechende Größe erreicht hat, dann gibt man das Olivenöl hinzu und knetet nochmal alles von Hand durch. Dann rollt man den Teig dünn aus und formt die Pizza daraus. Ich habe bei meinem Pizzastein so ein Holzbrett dazu bekommen. Da lege ich den Teig drauf und belege die Pizza dann direkt dort. Damit nichts kleben bleibt und es sich leicht von dem Holzbrett auf den heißen Pizzastein legen lässt, streue ich zuvor immer etwas Maisgrieß und Fleur de Sel auf das Brettchen.

Pizza selbst belegen

Was den Belag angeht, so sind der Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. Die Soße besteht bei mir einfach aus passierten Tomaten mit Oregano. Und wenn es schön scharf werden soll, dann kommen auch schon mal getrocknete Chiliflocken mit hinein. Und dann darf natürlich der geriebene Mozzarella nicht fehlen. Bei uns kommt mal Salami oder Schinken drauf…dazu Paprika…Champignons…so, wie man halt mag…

Pizza mit Mozzarella

Die Pizza backe ich dann bei 200°C ca. 15 Minuten lang auf dem heißen Stein. Wenn der Käse leicht braun wird, dann ist die Pizza in der Regel auch fertig.

Probiert es echt mal aus. Ihr werdet es lieben…

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Jumping borders to Africa

jumping borders to africaEs gibt sie…die Weltverbesserer…diejenigen, die den weiten Weg in eine unbekannte neue Welt wagen…diejenigen, die sich um die kümmern, mit denen es das Leben weniger gut gemeint hat…diejenigen, die etwas weiter blicken, als nur bis vor die eigene Haustür (obwohl ich ja immer sage, dass man auch da großartige Dinge vollbringen kann, wenn es denn nur jeder tun würde. Die meisten kommen ja gar nicht erst so weit aus ihrem Schneckenhaus heraus. Siehe auch mein Beitrag zum Thema „Random Act Of Kindness“).

SIE heißt Janina, ist 25 Jahre alt und sie ist eine von ihnen.
Sie ist einer dieser Menschen, die sich aus der Tür wagen und noch viel weiter blicken. Sie macht diesen Schritt und fliegt nach  Afrika (genauer gesagt nach Ghana), um sich dort um die Kinder in einem Kinderheim zu kümmern. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie viel Respekt und Ehrfurcht ich vor dieser jungen Frau habe und vor dem, was sie tut.

Janina  stellt sich dieser persönlichen Herausforderung; dieser Chance sich zu verändern und zu wachsen.

Während ihrer Zeit in Ghana wird Janina jedenfalls von dem, was sie dort erlebt, in Form eines Blogs berichten. Bereits jetzt kann man dort schon mehr über ihre ersten Vorbereitungen erfahren.

Jumping borders to Africa

Janina macht diesen Sprung nach Afrika und sicherlich sind einige der Staatsgrenzen, die sie auf ihrem Weg dorthin überqueren wird, nicht die einzigen Grenzen, die zu überqueren sein werden…nicht die einzigen Hürden, die sie zu nehmen haben wird. Wir hier können uns nur in etwa vorstellen, was sie bei diesem Abenteuer erleben wird… Sicherlich wird sie viel Neues kennen lernen, sie wird mit Schicksalen konfrontiert werden, die sie nicht kalt lassen und ich bin sicher, dass sie aber auch viel Positives und viel Liebe in dieser Zeit erfahren wird.

Ich werde Sie auf dieser Reise jedenfalls als Leserin begleiten. Ich will diese Freundin in ihrem Tun bestärken und sie unterstützen (zumindest aus der Ferne mit all meinen Gefühlen und Gedanken), denn ich finde ihr Unterfangen einfach nur wahnsinnig toll. Ich finde es so bewundernswert, dass sie über den Tellerrand schaut, um für andere da zu sein…

Wenn auch Ihr wissen möchtet, wie es Janina so in Afrika ergehen wird, dann schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei und abonniert ihn.

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Lunchbox Love

LunchboxDer Mann und ich arbeiten nur wenige Meter Luftlinie von einander entfernt und wir haben uns dann schon mal öfters in der Mittagspause getroffen. Bei schönem Wetter haben wir uns ein Brötchen gekauft und es uns auf einer Bank in einem nahe gelegenen Park gemütlich gemacht. Bei schlechtem Wetter -und eigentlich den ganzen Winter über- sind wir in den umliegenden Restaurants essen gewesen. Leider ist die Auswahl nicht so groß, so ist es meistens auf irgend eine Art von Fast Food hinaus gelaufen. Das war nicht nur wenig gesund und wenig figurfreundlich, sondern ging auch ganz schön ins Geld.

Irgendwann habe ich dann beschlossen, dass wir unser Essen zukünftig nur noch von zu Hause mitnehmen. Dann haben wir in der Hand, wie ungesund und kalorienreich (oder auch nicht) es sein darf. Abgesehen davon spart es jede Menge Geld.

Wir machen das jetzt schon eine Weile so. Jeder nimmt sich morgens seine Lunchbox mit. Die Boxen bereite ich schon am Vorabend vor, damit es morgens nicht zu sehr in Stress ausartet. Bei schönem Wetter treffen wir uns dann mit den Boxen auf unserer kleinen Bank und essen gemeinsam. Bei schlechtem Wetter isst jeder zusammen mit seinen Kollegen in der Firma.

Das Lunchbox-Packen ist für mich schon zu einem richtigen Hobby geworden. Ich habe jede Menge Spaß daran mir immer wieder neue Dinge dafür einfallen zu lassen. An bestimmten Tagen packe ich auch gern mal eine Motto-Lunchbox. So gab es z.B. am St. Patrick’s Day eine Lunchbox, deren Inhalt ausschließlich aus grünen Lebensmitteln bestand (z.B. ein Nudelsalat aus grünen Spaghetti, Wasabinüsse, grüne Paprika, grüner Wackelpudding…).

St. Patrick's Day Lunchbox

Wie gesagt…die Lunchboxen bringen nur Vorteile mit sich:
1. wir essen gesünder und kalorienärmer
2. wir sparen viel Geld dadurch, dass wir nicht mehr auswärts essen (ca.200 EUR/Monat)
3. es macht mir auch noch Spaß

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Inzwischen haben wir Lunchboxen in unterschiedlichen Farben und Größen sowie einiges an “Zubehör”. Diese Dinge und ein paar Anregungen, was man so in die Lunchbox hinein tun kann, damit mehr Abwechslung auf den Tisch (in die Box) kommt, möchte ich Euch nach und nach auf dem Blog vorstellen. Abonniert doch unten rechts den E-Mail-Newsletter. So verpasst Ihr keinen meiner Beiträge… Auch über Kommentare, Ideen und Anregungen zum Thema freue ich mich…

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Random Act Of Kindness

RAKRandom Act of Kindness (kurz: RAOK oder RAK). Zu Deutsch könnte man es mit „zufällige Gesten der Liebenswürdigkeit“ übersetzen. In den USA ist dies schon länger bekannt. Zum ersten Mal habe ich davon auch tatsächlich von einer Brieffreundin aus den USA gehört. Sie berichtete bei Facebook davon, dass sie irgendwo am Drive-In-Schalter stand, zur Kasse vorgefahren ist und man ihr dort mitteilte, dass sie nichts mehr bezahlen müsste, weil der Kunde vor ihr schon für sie mitbezahlt hätte. Für mich war das im ersten Moment völlig unverständlich, dass da jemand für einen Fremden einfach so und ohne Gegenleistung das Essen bezahlt haben soll.

Ich war sicher, dass einem so etwas hier in Deutschland nicht so leicht passieren würde. Wir Deutschen neigen nun mal leider dazu, nicht sehr oft nach links und rechts zu schauen und uns nicht wirklich um fremde Menschen zu kümmern… Nicht alle von uns. Aber leider sind die meisten so. Und das ist so schade…

Wie gesagt…ich hatte zunächst mit Unverständnis auf diese Geschichte reagiert und dann erstmal genauer nachgefragt, warum denn da ein fremder Mensch das Essen einfach so bezahlt hatte. War es ein Bekannter, den sie vielleicht nicht erkannt hatte? Das kann doch kein Fremder gewesen sein? Warum sollte er das tun?
Als sie mir dann aber erklärte, dass dies ganz einfach ein „Random Act Of Kindness“ war, weil einfach jemand einem anderen Menschen eine Freude machen wollte, da dämmerte es mir so langsam… Und mir stiegen Tränen in die Augen, weil ich einfach so überwältigt von so viel Freundlichkeit war. Ich konnte es kaum glauben. So etwas gab es „in meiner Welt“ bis dahin nicht. Und ich finde es einfach großartig, dass es Menschen gibt, die so selbstlos sind, dass sie für andere „einfach so“ etwas tun. Es muss nicht immer etwas Großes sein. Manchmal sind es die ganz kleinen Dinge, die den ganz großen Unterschied machen. Manchmal reicht ein Lächeln aus, um die Welt ein Stückchen besser zu machen. Oder eine nette Notiz, die man jemandem hinterlässt…

RAOK

Auch wenn man einem anderen einfach nur die Tür aufhält oder einfach so ein Blümchen schenkt… All dies kann dazu beitragen, dass diese Welt ein besserer Ort wird. Wir alle können die Welt ein wenig besser machen. Man muss nicht gleich ein Projekt in Afrika unterstützen – was aber natürlich ganz großartig ist und darum Hut ab vor allen, die so etwas tun. Wir können aber bereits einen Unterschied machen, wenn jeder einfach mal vor der eigenen Tür damit anfängt. Es ist diese Grundhaltung, um die es hier geht. Stellt Euch doch mal vor…wenn jeder jeden Tag eine kleine Nettigkeit für andere tun würde…was für ein fabelhafter Ort wäre unsere Welt?

Ich habe mir jedenfalls schon zum Jahreswechsel als Vorsatz gesetzt, dass ich mehr für andere tun möchte. Gerade gestern erst habe ich meinen Arbeitskolleginnen einfach so ein paar Blümchen geschenkt. Natürlich hätte ich sie auch einfach für mich selbst behalten und mich daran erfreuen können. Aber ihre lächelnden Gesichter zu sehen, das hat mir noch viel mehr Freude bereitet, als mir diese Blumen einfach zu Hause auf den Küchentisch zu stellen. Okay okay…ich war schon immer so, dass ich anderen gern eine Freude gemacht habe… Mir war es nur vor dieser „RAOK“-Story nie so bewusst. Jetzt hat die Sache einen Namen…ein Gesicht. Noch mehr ein Grund, um es öfter und bewusster zu tun. Und mit etwas Glück steckt man vielleicht auch andere damit an!?

Das nennt sich „Pay It Forward“. Wenn man die nette Geste bei Gelegenheit an einen anderen Menschen weitergibt und dann vielleicht einfach mal das Essen von jemand anderem bezahlt oder ihm Blumen schenkt…oder…oder…oder…die Möglichkeiten sind ja unbegrenzt…

Ich werde jedenfalls auch weiterhin versuchen anderen eine Freude zu machen, wann immer ich kann. Wer weiß…vielleicht kann ich durch die richtige Geste zur richtigen Zeit ein Leben verändern. Jemandem Freude bringen, der vielleicht gerade einen ganz miesen Tag hatte und ihm damit neuen Mut schenken?

Ja…jetzt erst recht…

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Das 52 Postkarten-Spiel * Hochzeit

Postkartenspiel3Meine allerliebste Freundin M. heiratet. Bzw. sie hat die standesamtliche Hochzeit im Juni schon hinter sich. Und zwar in New York.  Der Stadt, die ihr und ihrem Liebsten so sehr am Herzen liegt. Und wo sie auch vor 2 Jahren während eines Urlaubs den Antrag von ihm bekommen hat. Hach ja… so schön… Ich habe einige der Fotos gesehen. Die hat ein New Yorker Fotograf gemacht. Ganz toll! Jedenfalls gibt es jetzt nochmal die große Hochzeits-Sause mit allen Freunden und Verwandten hier in Deutschland.

Und da ich noch eine Kleinigkeit beisteuern wollte (außer dem Gästebuch, welches ich für die zwei gebastelt habe), habe ich das 52 Postkarten-Spiel ausgegraben. Wir waren letzten Monat schon auf einer Hochzeit, wo dies gespielt wurde. Allerdings mit Ansichtskarten, die dann bunt gemischt und verteilt wurden. Wir haben da auch gleich zwei Karten mitgenommen, die wir nun in der Woche x an das Brautpaar schicken werden (wann verschickt werden soll, das steht auf der Karte). Ich finde, dass es eine sehr sehr schöne Idee ist, dass das Brautpaar so noch 1 Jahr lang liebe Wünsche per Post erhält. Ich wünschte auf die Idee wäre damals jemand bei unserer Hochzeit gekommen, wo ich es doch so sehr liebe, Post zu bekommen. Nun ja…aber das mit den Ansichtskarten fand ich nun nicht ganz so optimal, denn wir haben beispielsweise eine Karte aus Frankfurt gezogen und nun schicken wir aus dem Herzen des Ruhrgebiets eine Karte mit Frankfurt-Motiv. Der Sinn erschließt sich mir irgendwie nicht so ganz…

Als ich nun jedenfalls auf der Suche nach geeigneten Postkarten und weiteren Infos war, da habe ich den Blogpost von Jutta von Kreativfieber gefunden. Sie hat einfach Blankokarten genommen, diese ein wenig aufgehübscht und auf jeder Karte eine kleine Aufgabe notiert. Das fand ich super! So sind es auch nicht immer nur Grüße, die das Brautpaar erhält. Das kann auch mal ein Kochrezept sein, ein Gedicht, ein Bild etc.
Ich habe Blankokarten besorgt, mich mit Washi-Tape, Schere, Klebstoff und einem wasserfesten Stift bewaffnet…und dann ging es los. Auf der Vorderseite soll die Karte je nach Auftrag gestaltet werden und auf der Rückseite (neben der Adresse des Brautpaars) ist noch Platz für einen Gruß und den Namen des Absenders.

Postkartenspiel1 Postkartenspiel2

Hier einige der Mottos, für die ich mich entschieden habe. Einige wenige habe ich mehrfach genutzt…und dann gibt es noch so feste Daten, wie Geburtstage, Weihnachten, Ostern, Hochzeitstag etc. Ein paar Ideen habe ich von Jutta übernommen, andere sind wiederum von mir:

Mein Tipp für eine lange, glückliche Ehe:
10 Gründe, warum M & J einfach zusammen gehören
Liebe ist…
Male ein Portrait von M & J für die Familiengalerie
Sende Urlaubsgrüße aus einem Land, das es nur in Deiner Phantasie gibt
Ich wünsche Euch…
Erkläre M & J wo die Babies herkommen, als würdest Du es einem kleinen Kind erklären…
Erstelle eine bunte Collage aus Zeitungsschnipseln
Das mag ich besonders an Euch…
Liebe geht durch den Magen. Mein LieblingsREZEPT
Wenn die Liebesgeschichte von M & J ein Film wäre. Wie wäre der Titel?
Ein Geburtstagsgruß für J
Schreibe ein kleines Gedicht über M & J
M und J lieben New York. Male den BIG APPLE auf die Karte
Male J eine neue Frisur (und vorn klebt schon ein Bild des Bräutigams)
Gutschein für…
Schicke schaurige Halloween-Grüße
Mein Lieblingszitat:
Male M & J an ihrem 50. Hochzeitstag
Mache mit Lippenstift ganz viele Küsse auf die Karte
Advent Advent… (Adventsgrüße)
Ein Geburtstagsgruß für M
Dein Lieblings-Weihnachtsplätzchen-Rezept
Schicke einen Gruß vom Weihnachtsmann persönlich
Weihnachtsgrüße
Neujahrsgrüße
Ankleidepuppe: Entwerfe ein neues Kleid für M
Mein Tipp für kalte Tage:
Mein Lieblingswitz:
Gutschein für…
Sei kreativ: Schreibe/Male das Wort “Liebe” in allen Variationen, Größen und Farben.
Valentinstagsgrüße
Schreibe ein kleines Gedicht über die Ehe
Lege Gegenstände auf die Karte und zeichne die Umrisse ab
Freestyle: Gestalte die Karte wie Du magst
Male das Monster, das in M und J Schrank wohnt
Liebe geht durch den Magen. Mein LieblingsREZEPT
Male Frühlingsblumen auf die Karte
Ostergrüße
Mein Tipp gegen schlechte Laune…
REZEPT: Mein Lieblingskuchen geht so…
Eine Lebensweisheit
M und J passen zusammen wie … und …
Gutschein für…
Mein Tipp für die Lottozahlen nächste Woche
Es war einmal…
Male ganz viele Herzen auf die Karte
Wünsche zum 1. Hochzeitstag (standesamtliche Trauung)
Schreibe ein Gedicht. Verwende dabei Songtitel.
Liebe ist…
Male ein Malen-nach-Zahlen-Bild auf die Karte
Wünsche zum 1. Hochzeitstag

 

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Gästebuch für die Hochzeit

Es ist nun schon ein Jahr her, dass meine bessere Hälfte und ich uns das Ja-Wort gegeben haben. Time flies! Hier geht’s nochmal zum Hochzeitsvideo.

Meine liebe Freundin M war damals jedenfalls von unserem (von mir selbst gebastelten Scrapbook-) Gästebuch so begeistert, dass sie mich nun darum gebeten hat, auch so ein Album für ihre Hochzeit in diesem Jahr zu basteln. Und was soll ich sagen? Die Hochzeit ist am kommenden Wochenende und ich bin pünktlich fertig geworden… Yeah!

Einen ersten Eindruck gibt es hier im Video:

Benutzt habe ich als Grundlage das Sprinkled with Love – Chipboard Book von Allison Kreft. Das gibt es z.B. bei der Scrapbook-Werkstatt.

Weil meine Freundin M aber vor allem auch das Once upon a Time – Thema wieder drin haben wollte, welches ich letztes Jahr benutzt hatte, habe ich auch noch etwas aus dem Once upon a time Stack von DCWV benutzt. Und außerdem noch einige andere Scrapbook-Papiere, Embellishments etc. aus meinem Fundus. Für die Gäste sind im Büchlein überall kleine Journaling-Karten zu finden, auf denen sie ihre guten Wünsche für das Brautpaar hinterlassen können…

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Mail Me Art – Short & Sweet

Ich bin vor Kurzem auf Mail Me Art aufmerksam geworden, denn ich versuche die Briefe (und vor allem die Briefumschläge) für meine Brieffreundinnen ja auch immer möglichst kreativ zu gestalten, damit ich zum einen den Empfängern eine Freude mache und zum anderen vielleicht auch den Arbeitsalltag des einen oder anderen Postboten dadurch etwas bunter und schöner mache. Auf meiner Suche nach Inspiration habe ich jedenfalls Mail Me Art gefunden…

Was ist Mail Me Art?
Mail Me Art ist das Projekt einer  internationalen Gemeinschaft von Künstlern und Illustratoren.  Von Amateuren und Profis.  Was verschickt wird, ist ein Stückchen Kunst. Während andere Briefpost einen Zweck erfüllt, so wie beispielsweise eine Rechnung, ein Brief an einen lieben Menschen, Post vom Arbeitgeber etc., geht es bei dieser Art der Post darum, dass Sie selbst das Zentrum des Ganzen ist. Die Kunst soll einen Einblick in die Seele des Künstlers geben. Dabei muss keine Botschaft dahinter stehen. Auch das Motiv selbst ist nicht wichtig. 

Bisher wurden die Mail Me Art Werke schon 5x ausgestellt und 3 Bücher sind erschienen. Mehr als 1.500 kleine Kunstwerke wurden verschickt. 

Mail Me Art Short & Sweet

Mail Me Art Short & Sweet ist das aktuelle Buch, welches ich mir vor Kurzem gekauft habe. Ich habe es direkt bei Amazon.de bekommen. Zum einen habe ich darin viel Inspiration gefunden und hatte einfach riesig Freude daran mir die unterschiedlichen Kunstwerke und Stilarten anzusehen. Zum anderen lag dem Ganzen aber auch eine Postkarte für das neue Projekt bei (ja, man muss die original Karten benutzen, um teilzunehmen). Da hab ich mich natürlich nicht lange bitten lassen. Ich habe mich bei der Seite registriert (und bekam eine Registrierungsnummer zugeteilt). Adressiert war das Kärtchen schon. Dann ging es an MEIN kleines KUNSTWERK:

Der Pferd

Ich hab mich von einem Hochzeitsfoto meiner Freundin inspirieren lassen, wo sie auf einem Karussellpferd sitzt. Benutzt habe ich Wasserfarben und schwarzen + goldenen Edding. Ziel war es, es sehr bunt, fröhlich, kindlich wirken zu lassen…

Das Kärtchen muss jetzt nur noch verschickt werden. :)

Noch ein Buchtipp: Wen das Thema Mail Art interessiert, für den ist vielleicht auch das Projekt Snail Mail My Email: Handwritten Letters in a Digital World  ganz interessant. Sind tolle Kunstwerke dabei.

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